Kyburg-Loge Nr. 14 Winterthur

Sommerprogramm: gemütlicher Nachmittag im Wald

Zum zweiten Sommeranlass 2017 trafen sich die 30 Mitglieder, Partnerinnen/Kinder und Gäste der Kyburg-Loge in der Waldhütte Elsau. Der Anlass war – wie immer – von den beiden Untermeistern und ihren Gattinnen hervorragend organisiert. Und der Veranstaltungsort war natürlich kein Zufall, wenn man weiss, welch aktive Rolle Werner Schmid schon seit Jahren im Verein Waldhütte Elsau spielt. Er gab dann auch im Verlaufe des Anlasses einige spannende Details zur Entstehung, zur architektonischen Idee und zum Betrieb der in Elsau und Umgebung sehr beliebten und gut frequentierten Hütte preis. Zwei weitere, uns Kyburgern bekannte Namen kamen da prominent vor: Ruedi Zehnder als Architekt und Vorstandsmitglied sowie Erich Zobrist als Vorstandsmitglied und Vertreter der lokalen Jagd.

Und ebenfalls kein Geheimnis ist es mehr, dass die Gästeschar kulinarisch verwöhnt wird, wenn Marianne Schmid die Kochlöffel resp. in diesem Falle die Backhandschuhe schwingt. Mit einem aussergewöhnlichen Quiche-Festival wurden die hungrigen Mäuler überrascht. Denn in einer Waldhütte hatte männiglich wohl mit Wurst und Brot gerechnet. Aber die Überraschung gelang vollauf, so abwechslungsreich und lecker war das Angebot. Auch Mariannes Quarktorte zum Abschluss und die von ihr und Ivo und Gemma Eberle kreierten fruchtig-erfrischenden Apérohäppchen fanden bei allen Anwesenden grossen Anklang.

Aber an einem solchen Anlass wird natürlich nicht nur geschlemmert. Ausgiebige Gespräche und das gelebte Zusammengehörigkeitsgefühl stehen ebenso im Mittelpunkt. Und es ist der Ehrgeiz der organisierenden Untermeister stets auch einen inspirierenden Unterhaltungspunkt zu offerieren. Werner Schmid glückte dies sehr gut durch das Engagement des Schauspielers und Stimmbildners Manfred Heinrich. Der gebürtige Berliner ist literaturbegeisterten Winterthurer vor allem aus der „Frühschicht“ in der alten Kaserne bekannt. Heinrich las den Teilnehmern unter dem Oberbegriff „Wertschätzung“ vier Geschichten vor. Darunter waren auch solche von bekannteren Schriftstellern wie des Dramatikers Friedrich Hebbel (19. Jahrhundert) und des Schriftstellers Siegfried Lenz (Mitte des 20. Jahrhunderts). Aus dem konzentrierten und schon fast andächtigem Zuhören aller Gäste konnte gefolgert werden, wie gross eben schon der Unterschied zu unser eins ist, wenn ein absoluter Profisprecher die Zuhörer in seinen Bann ziehen kann. Mehr Informationen zu Manfred Heinrich sind hier zu finden.